In dieser Mooreichenskulptur stehen sieben Figuren miteinander und übereinander. Jede berührt die andere mit einer Geste der Einladung: eine Hand auf der Schulter, Finger, die sich leicht umschlingen, ein sanftes Auflegen der Hand am Arm. Die Skulptur thematisiert den Austausch von Lebensgeschichten – sie visualisiert den Moment, in dem wir dicht beieinanderstehen, uns öffnen und durch Berührung Zugehörigkeit schaffen. Die raue, dunkle Maserung der Mooreiche verweist auf die Tiefe unserer Erinnerungen: je näher man hinschaut, desto mehr Schichten der gemeinsamen Erfahrung treten zutage. Dieses Werk ruft dazu auf, die eigene Bereitschaft zum Zuhören zu prüfen und das Potenzial jeder Berührung zu erkennen – denn oft sind es die leisesten Gesten, die uns nachhaltig verbinden.