Nicht nur sensibler.
Nicht nur tiefer.
Sondern emotional hochauflösend.
Ich bin nicht das, was mir passiert ist.
Ich bin das, was ich daraus mache.
Ich bin hochsensibel und nehme Reize, Stimmungen und Details intensiver wahr als viele andere Menschen. Um mich selbst spüren zu können und die Vielzahl an Eindrücken des Alltags zu verarbeiten, habe ich immer wieder Grenzen überschritten: körperlich, emotional, gedanklich.
Nach einem schweren Autounfall lag ich 2016 mehrere Wochen im Koma. In dieser Zeit eröffnete sich mir eine innere Welt von großer Intensität, die bis heute nachwirkt. Die Folgen dieses Erlebnisses begleiten mich im Alltag; kognitive Fähigkeiten lassen nach, vieles fällt mir schwer.
Vor einigen Jahren fand ich ein Ventil: die Malerei. Auf der Leinwand ordnet sich, was im Leben zerfällt. Dort funktioniert mein Denken anders, klarer, freier. Ich male keine Motive, ich male Zustände, Emotionen, Spannungen, Übergänge.
Meine Arbeiten entstehen aus Wahrnehmung, Erfahrung und dem Versuch, das Unsagbare sichtbar zu machen. Wer nur schaut, sieht nichts.
Besichtigung: