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Event: Vernissage: LEO RUMERSTORFER
🎨 VernissageFreier Eintritt

Vernissage: LEO RUMERSTORFER

📅Freitag, 25. September 2026, 16:30 Uhr
bis Freitag, 25. September 2026, 19:00 Uhr
Einlass ab 10:00 Uhr
🍷 Getränke Bar vorhanden
🅿️ Gratis-Parkplätze vor der Tür
♿ Barrierefrei zugänglich
Freier Eintritt
Keine Anmeldung erforderlich
Über das Event

"Ich interessiere mich immer für das Kryptische, das Verborgene hinter dem Offensichtlichen, die Schichten unter der Oberfläche. Immer wieder ist es in meinen Bildern verschlüsselt, manche finden es vielleicht heraus, andere nicht. Das ist ein Teil des Spiels."
Leo Rumerstorfer

Ohne besondere Kunstausbildung begann Leo Rumerstorfer in den Fußgängerzonen verschiedener mitteleuropäischer Städte Kopien klassischer Meister mit Pastellkreiden und ähnlichen Materialien auf der Straße zu malen. Etwa zur gleichen Zeit entstanden erste Aquarelle und Ölbilder, in denen bereits die Suche nach einem eigenen, besonderen Stil sichtbar wurde. Später kamen durch die (noch immer bestehende) Zusammenarbeit mit der deutschen Gothic-Band "Umbra et Imago" (und deren Nebenprojekt "Dracul") weitere Einflüsse und Inspirationen hinzu. Für diese Band(s) schuf er unter anderem Albumcover und beteiligte sich mit Mal-Aktionen an einigen ihrer Live-Shows auf der Bühne oder anderen gemeinsamen Veranstaltungen.
Heute arbeitet er vorwiegend in Acryl auf speziell behandelten Hartfasertafeln, meist im Einheitsformat (abhängig nur davon, ob Hoch- oder Querformat). Nebenbei und in wesentlich geringerem Ausmass entstehen seit kurzem auch wieder (meist) mit Aquarell kolorierte Federzeichnungen.

"Oft werden meine Arbeiten mit dem Surrealismus in Verbindung gebracht. Das ist natürlich nicht grundsätzlich falsch. Allerdings fühle ich mich nicht so sehr als ein Surrealist - die Präraffaeliten und die Verteter des Symbolismus im England (und letztere auch im Frankreich) des 19. Jahrhunderts stehen mir da gefühlsmäßig etwas näher. Irgendwie transferiert in unsere - ohne jetzt viel Wertung vorzunehmen - doch recht instabile Zeit..."

Auch wenn sich der Stil in Zeitabständen von unterschiedlicher Dauer immer wieder mehr oder weniger ausgeprägt verändert, versucht Leo Rumerstorfer immer noch in seine eigene Handschrift erkennen zu lassen, wobei Einflüsse, Anleihen und manchmal auch Zitate von den Werken klassischer Meister, Symbolismus, der Präraffaeliten, etwas Fotorealismus bis hin zu Jugendstil und auch manchmal ins Abstrakte zu erkennen sind (und meist abhängig vom Grundthema) eingesetzt werden. Die vorherrschenden Themen können durchaus auch gesellschaftskritisch verstanden oder interpretiert werden, wobei sich der Künstler (wie eingangs im Zitat erwähnt) nicht auf bestimmte Dinge festlegen möchte, um dem Kryptischen, dem nicht auf Anhieb fassbaren Raum zu geben, in dem der Betrachter zu seiner eigenen Mystik und vagen Vermutung kommt, die einer Welt der Fakten und des alles Erklärbaren gegenüber steht.

"Es ist nicht eine der Aufgaben der Kunst, Fragen zu beantworten - es ist aber eine ihrer Aufgaben, Fragen zu stellen".

Seine Ausstellungen sind (sofern es die Umgebung zulässt) möglichst raumgreifend angelegt, die relativ großen Formate wollen sich in diesem Raum behaupten, ihn zu ihrem machen. Eine Bilderwelt, in die man sich fallen lassen kann, vom gesamten Kontext bis ins Labyrinth der zahlreichen feinen Details; vielleicht auch eine Einladung, mit dem Gemälde Zeit zu verbringen und es zu ergründen wie eine zunächst unbekannte Gegend.

"Natürlich ist auch die Vernissage, die Eröffnung der Präsentation immer wieder Teil des Gesamtkonzeptes. Klar kommt es dabei auf die Umgebung an, welche Möglichkeiten sich bieten, oft sind diese sehr unterschiedlich. Ich mag es, variieren zu können, mich auf ein Spiel mit den örtlichen Gegebenheiten einzulassen. Das kann vielerlei Gestalten annehmen - von ganz still, ruhig und fast schon schweigend bis hin zu bunt, laut und opulent. Ich möchte aber nicht allzu viel verraten. Es sollte ja von Mal zu Mal anders sein, und wenn auch die eine oder andere Überraschung dabei ist, ist das natürlich eine Bereicherung".

"Wenn dabei die Zusammenarbeit mit Umbra et Imago, bzw. Dracul Spuren hinterlässt, kann man das natürlich auch als ein willkommenes Element betrachten".

"Der Titel des Projektes bei WinStage - NATIONAL GALLERY OF NO MAN'S LAND - bezieht sich darauf, daß Kunst vorwiegend als Allgemeingut, als für alle möglichst leicht erreichbar betrachtet wird, ohne gleich Besitzansprüche wahrzunehmen. Ähnlich einer Art Cloud, die man zumindest im übertragenen Sinne als etwas wie ein frei zugängliches Niemandsland betrachten könnte, ein Ort der - sich unter anderem natürlich - auch dafür eignet, sich unverbindlich zu treffen, auszutauschen und sich mit dem Gebotenem zu beschäftigen. Wie weit dieser Grundgedanke über das Vorhaben bei WinStage hinaus noch präzisiert, intensiviert und weitergeführt werden soll, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. Aber es ist grundsätzlich nicht auszuschließen".

Ausstellungen bisher in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Tschechien
(Einzelaustellungen sowie Ausstellungs-Beteiligungen).

Programm
16:30 Uhr
Proseccoempfang
17:00 Uhr
Begrüßung
Leo Rumerstorfer
Begrüßung und anschließende Bilder-Enthüllung
17:30 Uhr
Buffeteröffnung
Hors d'oeuvre (Fingerfood)
19:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Beteiligte Künstler
Profilbild von Leo Rumerstorfer
Leo Rumerstorfer
Aussteller
Veranstalter
Leo Rumerstorfer
WinStage stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung.
chat.rouge.snba@gmail.com