Realität ist für mich Rohmaterial. Meine fotografische Arbeit beginnt in der sichtbaren Welt: in Landschaften, Spuren und topografischen Strukturen, endet aber selten als Abbild dieser Orte. Durch Reduktion von Farbe, Tonwert und Ablenkungen suche ich nach Bildern, die eine „Tiefe ohne Tiefe“ erzeugen.
Seit 2016 entwickle ich Serien, in denen Landschaft zur Bildfläche wird, in die sich Spuren von Zeit, Bewegung und Nutzung einschreiben. Mich interessiert der Moment, in dem aus dokumentierter Realität eine Art Karte wird, in die man mit dem Blick eintauchen möchte und auf der man sowohl eigene Erinnerungen und Erfahrungen als auch die Ordnungen unseres Lebensraums ablesen kann.